neues der neuesten sachverwalter der aufklärung

nachdem der papst von manchen aufgrund seiner äußerungen zum islam als großer mann der aufklärung erkannt wurde, haben sich seine deutschen würdenträgerschäfchen aufgeschwungen, doch auch endlich mal aufklärerisch unterwegs zu sein, und über geschichte und ihre wiederholung zu referieren:

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, kritisierte die Äußerungen katholischer Bischöfe als „entsetzlich und völlig inakzeptabel“. Wenn der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke das Warschauer Ghetto und damit dass Schicksal der dort internierten Juden im Holocaust mit der Situation der Palästinenser in Ramallah vergleiche, zeuge dies „entweder von bedenklichen Defiziten in seinen historischen Kenntnissen“ oder er versuche aus den jüdischen Holocaustopfern und ihren Kindern heute Täter zu machen. […] Laut „Süddeutscher Zeitung“ soll Hanke in Betlehem gesagt haben: „Morgens in Yad Vaschem die Fotos vom unmenschlichen Warschauer Ghetto, abends fahren wir ins Ghetto in Ramallah. Da geht einem der Deckel hoch.“ Mixa sprach demnach von einer „ghettoartigen Situation“ gesprochen und dass dies „fast schon Rassismus“ sei.